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Freitag, 20. Juli 2018   
Sprengung des "Hotel Europa" in Troisdorf (13.05.2001) Planmäßig sind wir am Sonntag, 13. Mai 2001 um 6.45 Uhr mit einem MAN-Triebwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH zur Sprengung des Kaiserbau nach Troisdorf (über Troisdorf-West) gestartet. In Höhe des Knauber Baumarktes haben wir den Wagen verlassen, um uns einen guten Platz zu sichern.



Die Sprengung des Gebäudes an der Flughafen-Autobahn, das durch den Künstler H.A. Schult in "Hotel Europa" umbenannt wurde, konnten die ca. 20.000 Zuschauer pünktlich um 8.00 Uhr miterleben.

Mehrere lautstarke Explosionen binnen weniger Sekunden (insgesamt 450 Kilogramm Sprengstoff) zwangen die 60 Meter hohe Bauruine in die Knie. Mehr als 40.000 Tonnen Stahlbeton ließen die Erde beben, dann wälzte sich eine gigantische Staubwolke in Richtung Zuschauermenge. Als sich der staubige Nebel nach einigen Minuten verzogen hatte, war vom Kaiserbau nur noch ein riesiger Trümmerhaufen übrig.



Nach diesem aufregenden Ereignis fuhren wir mit unserem Triebwagen weiter in Richtung Lülsdorf. Vor der Haupteinfahrt des Gleisanschlusses der Hülswerke AG machten wir eine kurze Pause. Dann ging es wieder zurück über Troisdorf nach Bonn-Beuel.

Hier trafen wir auf ein weiteres Highlight des Tages, und zwar der Muttertags-Sonderfahrt der Eisenbahnfreunde Köln.

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